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23.07.2019 / Thema / Seite 12

Land im Umbruch

Massenproteste, Täuschungsmanöver der Regierenden und Fußballeuphorie. In Algerien scheint sich die alte Herrschaft dem Ende zuzuneigen

Bernard Schmid

Im bestehenden algerischen Herrschaftssystem, das inzwischen als Oligarchie beschrieben werden kann, teilen sich mehrere soziale Gruppen die politische und ökonomische Macht: höhere Armeeoffiziere, obere Staatsbürokratie und leitende Ränge der Dauerregierungsparteien FLN und RND sowie letztlich eine parasitäre Bourgeoisie. Dieses Gefüge entstand schrittweise seit der Unabhängigkeit Algeriens von der Kolonialmacht Frankreich 1962. Die Entwicklung verlief dabei keineswegs linear, sondern wies Brüche und qualitative Sprünge auf.

Am 5. Juli 1962, dem Tag der Befreiung Algeriens von der kolonialen Beherrschung durch Frankreich, übernahm der Front de libération nationale (FLN), also die Nationale Befreiungsfront, die politische Macht. Im Laufe des am 1. November 1954 begonnenen Unabhängigkeitskriegs hatte der zunächst aus einer kleinen Aktivistengruppe hervorgegangene FLN sukzessive alle ideologisch widerstreitenden Strömungen innerhalb der algerischen Gesellsc...

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