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22.07.2019 / Schwerpunkt / Seite 3

Schnittmengen gesucht

Petersburger Dialog: Berlin und Moskau versuchen sich in Deeskalation. US-Sanktionen gegen Russland treffen deutsche Konzerne

Jörg Kronauer

Auch kalte Kriege haben ihre Waffenstillstände. Ein solcher zeichnete sich Ende vergangener Woche beim diesjährigen Petersburger Dialog ab. Rund 300 Deutsche und Russen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und einigen anderen sozialen Bereichen waren vom 18. bis zum 20. Juli auf dem Petersberg bei Bonn zusammengekommen, um die gesellschaftlichen Kontakte zwischen den beiden Ländern auszubauen. So, wie es schon seit dem Start des Petersburger Dialogs im Jahr 2001 geschieht. Die Veranstaltung flankierte damals, nach den heftigen Spannungen zwischen dem Westen und Russland Ende der 1990er Jahre, den Aufbau profitabler Wirtschaftsbeziehungen, der Anfang der 2000er Jahre rasch voranging. Sie wurde und wird seitdem einmal jährlich – mit Ausnahme des Jahres 2014 – wiederholt. War schon das diesjährige Motto »Kooperation als Leitmotiv für ein Europa in Frieden« recht ungewöhnlich für den Zustand der deutsch-russischen Beziehungen, so wurde der Dialog zum ersten M...

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