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18.07.2019 / Medien / Seite 15

Geldgierige Partner

Die Axel Springer SE soll vom Zeitungsimperium zum digitalen Vermarktungswunder werden. Für die Finanzierung sorgt eine Heuschrecke

Klaus Fischer

Die Axel Springer SE (Bild, Die Welt etc.) sieht sich als digitaler Vorreiter in der deutschen Medienbranche. Wie alle wichtigen Konkurrenten wollen Hauptanteilseignerin Friede Springer und ihr ebenfalls zum Großaktionär aufgestiegener Vorstandschef Mathias Döpfner aus der aktuellen Branchenkrise Honig saugen, statt unterzugehen. Dazu soll das Verlagshaus nicht einfach nur umgebaut, sondern in ein Unternehmen neuer Qualität verwandelt werden. Das kostet eine Menge Geld, was offenbar von den übrigen Aktionären nicht zu holen ist. Also musste ein Investor her. Und was für einer.

Stolz präsentierte Döpfner am 12. Juni eine der weltgrößten Heuschrecken als strategischen Partner (jW berichtete): Kohlberg Kravis Roberts & Co., in interessierten Kreisen als börsennotierte US-Fondsgesellschaft mit dem Kürzel KKR bekannt. Die ist mit 150 Milliarden US-Dollar Spielgeld für diverse Investitionen zum Zwecke der Kapitalvermehrung durch ihre eigenen Geldgeber ausge...

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