Gegründet 1947 Dienstag, 19. November 2019, Nr. 269
Die junge Welt wird von 2220 GenossInnen herausgegeben
18.07.2019 / Ausland / Seite 3

»Die Arbeiterbewegung im Iran erlebt eine Renaissance«

Über die US-amerikanischen Kriegsdrohungen gegen Teheran und die Perspektiven der Linken. Ein Gespräch mit Homayon Iwani

Peter Schaber

Derzeit verschärft sich die Kriegsrhetorik seitens der USA gegen den Iran. Nun ist es in Deutschland häufig so, dass sich bis in die Linke hinein Stimmen finden, die diese Drohungen unterstützen, weil in Teheran ja ein reaktionäres Regime herrscht. Wie sieht die iranische Linke die Gefahr einer Intervention Washingtons?

Eine solche Position teile ich nicht. Denn Krieg ist in keinem Fall und für kein Land eine Lösung. Die revolutionäre Linke im Iran hat immer betont, dass sie nicht auf der Seite internationaler Eingriffe oder militärischer Attacken gegen den Iran steht.

Es ist zwar klar, dass im Iran seit vielen Jahren eine reaktionäre Regierung besteht. Aber was dagegen entwickelt werden muss, ist eine unabhängige und sozialistische Alternative. Das heißt, sich weder auf die Seite der iranischen Regierung, noch auf die imperialistischer Interventionen zu stellen. Wir als revolutionäre Linke fassen unsere Ziele unter drei miteinander verbundenen Parolen zu...

Artikel-Länge: 9220 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen
Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

19,80 Euro/Monat Soli: 25,80 €, ermäßigt: 12,80 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €