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12.07.2019 / Sport / Seite 16

»Ein ziemliches Chaos«

Die deutschen Schwimmer sind ganz tief abgetaucht: Bei der WM soll nun Florian Wellbrock alleine für Medaillen sorgen

Chaos im Verband, Rücktritt des Bundestrainers, kaum Medaillenchancen: Zehn Jahre nach dem Goldregen von Rom sind die deutschen Schwimmer ganz tief abgetaucht. Bei der Weltmeisterschaft in Südkorea soll nun Florian Wellbrock die arg gebeutelte Sportart aus der Krise führen – quasi im Alleingang. »Er hat das Zeug dazu, das Gesicht des deutschen Schwimmsports zu werden. Die Zeit dafür ist reif«, sagt Freiwasser-Bundestrainer Stefan Lurz dem sid: »Er schwimmt in einer eigenen Liga.«

Nach seinem EM-Triumph im vergangenen Jahr über 1.500 Meter Freistil zählt Wellbrock nicht nur im Becken zu den Favoriten, sondern auch im Freiwasser. Was 2009 Paul Biedermann, Britta Steffen, Thomas Lurz und Angela Maurer mit sieben WM-Titeln noch gemeinsam erreichten, soll der 21jährige jetzt alleine schaffen: dem zur Randsportart verkommenen Schwimmen wieder Glanz verleihen. Zuerst will Wellbrock bei der am Freitag beginnenden WM in Yeosu über zehn Kilometer das Olympiaticket ...

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