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11.07.2019 / Inland / Seite 4

Drohne meidet Mittelmeer

Unbemannte Rettungssysteme sollen nur über Nord- und Ostsee fliegen

Matthias Monroy

Unter dem Namen »Larus« lässt die Bundesregierung Drohnen entwickeln, die bei Seenotfällen zum Einsatz kommen sollen. Die Bezeichnung der Drohne steht für »Lageunterstützung bei Seenoteinsätzen durch unbemannte Luftfahrtsysteme«. Das System wird aus Mitteln der zivilen Sicherheitsforschung finanziert: Das Bundesministerium für Bildung und Forschung zahlt dafür 2,8 Millionen Euro. Unter Leitung der Technischen Universität Dortmund sind mehrere deutsche Hersteller von optischen Sensoren und Kommunikationstechnik beteiligt, darunter auch die Deutsche Telekom. Weil die Drohne zur Seenotrettung in der Nord- und Ostsee eingesetzt werden soll, sind auch die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger und die Bundespolizeiinspektion See mit Sitz in Warnemünde an Bord.

Die »Larus« hat eine Spannweite von fast vier Metern und basiert auf dem unbemannten Luftfahrzeug einer Firma aus Bremen. Auf der Webseite des Herstellers wird das Abfluggewicht mit 30 Kilogra...

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