Schwarzer Kanal
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09.07.2019 / Ausland / Seite 7

Nächster Halt: Barbados

Venezuelas Regierung und Opposition setzen Gespräche fort. Druck auf Guaidó wächst aus den eigenen Reihen

Modaira Rubio, Caracas

Die nächste Runde der Verhandlungen zwischen Regierung und Opposition Venezuelas findet in dieser Woche auf der Insel Barbados statt. Das teilte das Außenministerium des als Vermittler auftretenden Norwegens am Sonntag mit. Damit wird der im Mai zunächst in Oslo eröffnete Prozess fortgesetzt, obwohl das Büro des selbsternannten »Übergangspräsidenten« Juan Guaidó am 29. Mai verkündet hatte, der norwegische Vermittlungsversuch sei ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das war allgemein als Absage an weitere Gespräche verstanden worden.

Noch am Sonntag (Ortszeit) hatte Guaidó über Twitter verkündet, das Land in den »Interamerikanischen Vertrag über gegenseitigen Beistand« (TIAR) zurückführen zu wollen. Venezuela hatte dieses Abkommen, nach dem bei äußerer Bedrohung eines Mitgliedsstaates der gemeinsame Verteidigungsfall eintritt, im Jahr 2012 verlassen. Der Versuch der venezolanischen Regierungsgegner, durch einen Beschluss der Nationalversammlung in das Abkommen ...

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