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06.07.2019 / Ausland / Seite 7

EU schaut weg

UN-Sprecher macht europäische Politiker für den Tod afrikanischer Flüchtlinge in Libyen mitverantwortlich. Konflikt zwischen Warlord und Türkei

Knut Mellenthin

Nach dem Massaker in einem libyschen Internierungslager hat ein UN-Vertreter den europäischen Politikern »eine gewisse Blindheit« für die Situation der Flüchtlinge in dem nordafrikanischen Land vorgeworfen. Bei einem Luftangriff waren am Mittwoch in den frühen Morgenstunden mindestens 44 Menschen getötet und mehr als 130 verletzt worden.

Der Sonderbeauftragte der Vereinten Nationen für die Migration im Mittelmeerraum, Vincent Cochetel, erinnerte am Donnerstag daran, dass die UNO schon vor zwei Monaten die Schließung dieses Lagers gefordert hatte, nachdem dort während eines Luftangriffs zwei Menschen verletzt worden waren. Die Weltorganisation habe zudem wiederholt gefordert, dass aus Seenot gerettete Flüchtlinge nicht nach Libyen zurückgebracht werden dürften. Die seit April andauernden Kämpfe in der Umgebung der Hauptstadt Tripoli hätten die Lage noch weiter verschlechtert. Nach dem Luftangriff vom Mittwoch dürfe die EU die bisherige Form der Zusammenarb...

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