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06.07.2019 / Inland / Seite 5

Osram-Chef sieht Licht

Leuchtmittelhersteller wird von Finanzinvestoren übernommen. IG Metall erwartet keine Zerschlagung

Der Vorstand des Beleuchtungsherstellers Osram hat der Übernahme des Unternehmens durch zwei US-Finanzinvestoren zugestimmt. Für die Aktionäre sei der angebotene Preis von knapp 3,4 Milliarden Euro »sehr attraktiv«, sagte Chef Olaf Berlien am Freitag. Für das Münchner Unternehmen mit 26.000 Beschäftigten biete sich die Chance, Investitionen zu finanzieren, für die Osram ansonsten kein Geld hätte.

Die zwei Investoren Bain Capital und Carlyle betonten in ihrer Stellungnahme ebenfalls, dass sie »umfangreiche Investitionen in zukunftsweisende Technologien« tätigen wollten. Sie wollen Osram von der Börse nehmen. Die Finanzinvestoren bieten den Aktionären 35 Euro je Aktie, die Frist läuft bis Anfang September. Bedingung ist, dass die Eigentümer von 70 Prozent der Aktien zustimmen. Berlien betonte, dass die zwei US-Unternehmen die Übernahme großenteils mit eigenem Geld finanzieren wollen und nicht über einen Kredit. 2,6 Milliarden Euro steuerten Bain Capital und...

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