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04.07.2019 / Inland / Seite 5

Mieten sind Fass ohne Boden

Kosten seit 2016 drastisch gestiegen. Ältere Menschen besonders betroffen

Ein Dach über dem Kopf wird zunehmend zum Luxusgut. Mehr als jeder zehnte Haushalt in Deutschland hat 2017 finanzielle Unterstützung vom Staat bekommen. Wohngeld und Kosten für Unterkunft und Heizung für Hartz-IV-Empfänger summierten sich auf rund 17,5 Milliarden Euro, wie aus dem »Wohngeld- und Mietenbericht 2018« hervorgeht, der am Mittwoch im Kabinett beschlossen wurde. Rund 4,4 Millionen Haushalte waren demnach auf Zuzahlungen angewiesen.

Die Kosten für Mieter in Deutschland seien in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Zwischen 2016 bis 2018 seien die Mieten jährlich um fünf Prozent gewachsen. In den »Metropolkernen« erhöhten sich die Mieten dabei sogar um rund sechs Prozent jährlich. Haushalte mit einem Nettoeinkommen von unter 1.300 Euro müssten bereits 46 Prozent ihres Einkommens für die Warmmiete ausgeben, heißt es im Bericht. Haushalte mit Einkommen von über 4.500 Euro monatlich hätten dagegen »unterdurchschnittliche Anteile der Mietausgab...

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