Gegründet 1947 Donnerstag, 21. November 2019, Nr. 271
Die junge Welt wird von 2220 GenossInnen herausgegeben
28.06.2019 / Thema / Seite 12

Der aufgezwungene Friede

Vorabdruck. Vor 100 Jahren unterzeichneten Vertreter der deutschen Reichsregierung unter Protest den Versailler Vertrag. Dessen Bestimmungen brachten dem Kriegsverlierer Gebietsverluste und sahen hohe Reparationen vor

Gregor Schirmer

In den kommenden Tagen erscheint im Berliner Verlag am Park von Gregor Schirmer der Band »Der Vertrag von Versailles und andere Friedens- und Unfriedensverträge«. Wir veröffentlichen daraus mit freundlicher Genehmigung von Verlag und Autor einen Auszug, in dem die Vertragsbestimmungen für das Deutsche Reich vorgestellt werden. (jW)

Vom 18. Januar 1919 bis 21. Januar 1920 fand in Paris eine Mammutkonferenz der Sieger des Ersten Weltkriegs statt. 32 Staaten waren mit ihren Staats- und Regierungschefs oder Außenministern vertreten. Dazu kamen noch rund 10.000 Mitarbeiter. Der selbst erteilte Auftrag lautete: völkerrechtlich wirksame Beendigung des Weltkrieges mit einem Friedensschluss. Frankreich als Gastgeber bestand auf den Beginn der Tagung am 18. Januar: An jenem Tag war 48 Jahre zuvor – am Ende des Deutsch-Französischen Krieges 1871 – das deutsche Kaiserreich proklamiert worden. In eben jenem Spiegelsaal des Versailler Schlosses, in dem am 28. Juni 1919...

Artikel-Länge: 22835 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen
Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

19,80 Euro/Monat Soli: 25,80 €, ermäßigt: 12,80 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €