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28.06.2019 / Schwerpunkt / Seite 3

Gekommen, um zu bleiben

Anhaltende Militärpräsenz Frankreichs im Sahel. Kampf gegen Dschihadisten nur vordergründiges Ziel

Bernard Schmid

Frankreichs militärisches Eingreifen in Mali, inzwischen zum Dauerzustand geworden, begann am 11. Januar 2013. Die französische Armee reagierte damals auf das Vorrücken dschihadistischer Milizen im Raum Sévaré – im Zentrum Malis – mit einer Intervention, an der zunächst die Luftwaffe und später auch Bodentruppen beteiligt waren. Diese hörte damals auf den militärischen Codenamen »Opération Serval». Ursprünglich war ihre Beendigung bis zum Jahresende 2013 in Aussicht gestellt worden, doch angesichts fortdauernder dschihadistischer und bewaffneter Gewalt im Norden Malis wurde sie über diesen Zeitraum hinaus fortgesetzt. Ihr folgte Ende 2014 die »Opération Barkhane« nach.

An der ersten Operation beteiligten sich seit dem Sommer 2013 rund 3.500 Militärs; im Rahmen der zweitgenannten wurde die Truppenpräsenz auf gegenwärtig rund 4.500 erhöht. Allerdings operiert die Barkhane-Streitmacht in einer weitaus größeren Zone, denn ihr Hauptquartier liegt in der tschad...

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