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27.06.2019 / Inland / Seite 4

Vorwurf: Bloße Teilnahme an Demo

G-20-Nachwehen: Anwältin rechnet mit Freisprüchen im »Elbchaussee-Prozess«

Kristian Stemmler

Knapp zwei Jahre liegt der G-20-Gipfel in Hamburg zurück; und die Justiz der Hansestadt befasst sich nach wie vor mit den Ereignissen im Juli 2017. Das zur Zeit prominenteste Verfahren gegen Gipfelgegner – der »Elbchaussee-Prozess« vor der Großen Strafkammer 17 des Landgerichts – droht jetzt zu einer Schlappe für die Staatsanwaltschaft zu werden. Sie gehe von Freisprüchen für alle fünf Angeklagten aus, erklärte die Anwältin Gabriele Heinecke, die einen von ihnen vertritt, am Dienstag bei einer von der Tageszeitung (Taz) veranstalteten Podiumsdiskussion zum Thema »(Politische) Justiz zwei Jahre nach G 20« im Schanzenviertel.

Im »Elbchaussee-Prozess« geht es um Ausschreitungen in Altona am Morgen des 7. Juli 2017, dem ersten Gipfeltag. Etwa 220 Vermummte zogen damals über die Elbchaussee und durch die Einkaufsmeile Große Bergstraße, zündeten Autos an und warfen Fensterscheiben von Geschäften ein. Angeklagt sind fünf junge Männer, vier Deutsche aus dem Rhein...

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