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22.06.2019 / Ausland / Seite 6

»Zeichen der Schwäche«

Tote bei Protesten in Honduras: Staatschef Hernández will Armee und Militärpolizei einsetzen

Frederic Schnatterer

In Honduras dauern die Proteste gegen die Regierung von Juan Orlando Hernández an. Auch am vergangenen Donnerstag forderten Tausende den Rücktritt des rechten Präsidenten. In der Hauptstadt Tegucigalpa sowie in anderen Städten des zentralamerikanischen Landes kam es zu erheblichen Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens durch Straßenblockaden und Demonstrationen. Der Verkehr zwischen den verschiedenen Teilen des Landes war aufgrund von Straßensperren teilweise unterbrochen.

Die Antwort des honduranischen Staatschefs auf die Rücktrittsforderungen lautet verstärkte Repression. Am Donnerstag (Ortszeit) verkündete Hernández den Einsatz der Armee, der Militär- sowie der Geheimpolizei gegen die Proteste. Nach einem Treffen des »Nationalen Verteidigungsrats« begründete er den Schritt damit, dass »das Recht auf freie Fortbewegung, der Schutz des privaten und öffentlichen Eigentums sowie nicht zuletzt die Unversehrtheit der Bevölkerung« garantiert werden müsse.

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