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22.06.2019 / Schwerpunkt / Seite 3

»Das Glück lässt sich nicht blockieren«

Wie ist es, wenn man der leibliche Sohn Fidel Castros ist, in Kuba aber ein ganz normales Leben führen will? Ein Gespräch mit Alex Castro

André Scheer

In Berlin ist derzeit Ihre Fotoausstellung »So sind wir Kubaner« zu sehen. Was ist das für eine Bilderschau?

Die Ausstellung zeigt die Kubaner in ihrer Welt, ihre Lebensweise, ihre Gefühle. Sie ist eine kleine Präsentation eines Ausschnitts aus meiner Arbeit.

Ihr häufigstes und bekanntestes Motiv war allerdings Ihr Vater Fidel Castro. Sie haben über viele Jahre die Besuche dokumentiert, die Fidel bei sich zu Hause empfing. Erscheint er auch in dieser Ausstellung?

Nein, ich habe keine Aufnahmen von meinem Vater für sie ausgewählt. Aber ich habe natürlich viele Fotos von ihm, die ich gerne in Deutschland zeigen kann, wenn es Interesse daran gibt.

Wie ist es, wenn man über lange Zeit so nahe mit einer wichtigen Kraft der Weltpolitik zusammenarbeitet wie Sie?

Ich habe Fotos über viele Themen gemacht, über Sport, die Stadt, Kultur, Mode. Aber in den letzten Jahren war ich tatsächlich mit der Dokumentation der Aktivitäten meines Vaters betraut. Nachdem er sich ...

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