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19.06.2019 / Ausland / Seite 6

Guaidó unter Verdacht

Korruptionsskandal um Hilfsgelder für Venezuela. Engstes Umfeld des Putschistenführers darin verwickelt

André Scheer

Jorge Rodríguez war in seinem Element. Per Fernsehansprache legte Venezuelas Informationsminister am Montag (Ortszeit) detaillierte Informationen vor, die einen Korruptionsskandal um den selbsternannten »Übergangspräsidenten« Juan Guaidó und dessen Partei Voluntad Popular (VP, Volkswille) belegen sollen. Zuvor hatte schon Panam Post am vergangenen Freitag darüber informiert, wie zwei VP-Mitglieder in Cúcuta ein luxuriöses Leben führten. Das Internetportal veröffentlichte zahlreiche Belege, aus denen hervorgeht, wie Mittel, die als »humanitäre Hilfe« für notleidende Menschen in Venezuela gedacht waren, für die privaten Ausgaben von Rossana Barrera und Kevin Rojas ausgegeben wurden. Beide waren von Guaidó Ende Februar bei der kolumbianischen Regierung akkreditiert worden und sollten sich um Venezolaner kümmern, die in Kolumbien »Schutz und Hilfe« suchten. Bei diesen »Flüchtlingen« handelte es sich Panam Post zufolge nur zu einem geringen Teil um Militärs, d...

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