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17.06.2019 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Umzingelt von Finanzhaien

Pakistans Regierung muss Kreditbedingungen von IWF und Golfmonarchien erfüllen. Haushaltskürzungen und höhere Steuern vorgesehen

Thomas Berger

Pakistans Regierung hat in der vergangenen Woche ihren Haushalt für das Anfang Juli beginnende neue Finanzjahr 2019/20 vorgestellt. Zwar konnte der völlige finanzielle Kollaps in den vergangenen Monaten immer wieder abgewendet werden. Doch abseits der Geldspritzen aus den Golfstaaten und nun wohl auch vom Internationalen Währungsfonds (IWF), mit dem sich die pakistanischen Unterhändler Mitte Mai grundlegend auf ein neues Hilfspaket in Höhe von sechs Milliarden US-Dollar hatten einigen können, werden – gerade mit den damit zusammenhängenden Auflagen – drastische Haushaltskürzungen nicht ausbleiben. Während das Kabinett unter Führung von Premier Imran Khan einerseits versucht, Ausgaben zu senken, sollen zugleich die eigenen Einnahmen, vornehmlich aus Steuern, spürbar erhöht werden. Beides ist im neuen Haushalt bereits zu weiten Teilen eingepreist. Doch stehen hinter mehreren vorgesehenen Maßnahmen noch Fragezeichen.

Bereits am vergangenen Montag, einen Tag ...

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