Gegründet 1947 Montag, 21. Oktober 2019, Nr. 244
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08.06.2019 / Feuilleton / Seite 0

»Wehe dem, der mit einfachen Worten die Wahrheit sagt!«

Am Vormittag der Melodie & Rhythmus-Künstlerkonferenz wurde über Rechtsruck und Medienmacht diskutiert

Die »Künstler-Konferenz« des Magazins für Gegenkultur Melodie & Rhythmus begann am Samstag vormittag im gut gefüllten Heimathafen Neukölln. Chefredakteurin Susann Witt-Stahl und Dietmar Koschmieder, Geschäftsführer des Verlags 8. Mai, in dem junge Welt und M&R erscheinen, begrüßten die Versammelten. Koschmieder erinnerte an die vorübergehende Einstellung des Magazins im Januar 2018 aufgrund materieller Schwierigkeiten. Die Konferenz sei Konsequenz der erfolgreichen Kampagne zum Neustart in diesem Jahr. Mit einem Manifest-Entwurf für Gegenkultur (M&R 1/2019), wolle man Diskussion über eine historisch informierte kritische Kunst anstoßen, die auch heute auf der Bühne geführt würden. Witt-Stahl betonte, der Entwurf solle in einer Zeit für Klarheit sorgen, in der sich Faschisten des einst linken »Gegenkultur«-Begriffs bemächtigten. Rezitationen zwischen den einzelnen Programmpunkten würden linke Kunsttradition vergegenwärtigen. Zum Auftakt zitiert...

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