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13.06.2019 / Feuilleton / Seite 11

Erster und Letzter

Wie schwer es der deutsche Nachwuchsfilm hat, zeigte ein Diskussionsabend des Berliner Film- und Fernsehverbandes

F.-B. Habel

»Das System ist krank!«, stellte Jutta Brückner, Regisseurin, Filmprofessorin und aktives Mitglied der Akademie der Künste, fest. Sie war der Einladung des Berliner Film- und Fernsehverbandes (BFFV) ins Karl-Liebknecht-Haus gefolgt, wo über die Situation deutscher Nachwuchsfilmemacher debattiert wurde. Der 1990 von Filmleuten der DDR gegründete Verband, dem Mitglieder fast aller Filmgewerke angehören, von denen einige (darunter Kameramann Peter Badel, Schnittmeisterin Monika Schindler und Fernsehjournalist Axel Kaspar) an der Debatte teilnahmen, hat sich seit Bestehen immer wieder Themen wie dem Kinderfilm oder eben der Situation von Jungfilmern angenommen.

Der BFFV-Vorsitzende, Regisseur Torsten Lüders, zitierte eingangs Doris Dörrie, die 2018 in einem Interview die Situation skizziert hatte: »Entmutigung, und zwar gar nicht so sehr mit dem ersten Film – das ist großartig, da gibt es hier das Festival, da gibt es auch Förderung, da gibt es jede Menge eig...

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