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13.06.2019 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Brutaler Wirtschaftskrieg

Irans Export des fossilen Rohstoffs tendiert wegen rigoroser US-Sanktionen gegen null. Der Weltmarkt scheint es zu verkraften

Knut Mellenthin

Seit dem 2. Mai muss jeder, der noch iranisches Erdöl kauft oder bei dessen Transport zu ausländischen Kunden mitwirkt, mit schweren Nachteilen auf dem Finanz- und Wirtschaftsmarkt der USA rechnen. Das erklärte Ziel der Trump-Administration besteht darin, den iranischen Ölexport »auf null zu bringen« und das Land damit seiner wichtigsten Einnahmen zu berauben. Durch Verknappung importierter Waren und steil steigende Preise für einige Grundnahrungsmittel sollen die sozialen Voraussetzungen für einen »Regimewechsel« geschaffen werden.

Eine tief in den iranischen Staatsetat schneidende Reduzierung seiner Einnahmen aus dem Rohstoffverkauf ist der US-Regierung bereits gelungen. Nach nur geringfügig voneinander abweichenden Schätzungen sank Irans Ölexport in der ersten Maihälfte auf weniger als 500.000 Fass (Barrel; je 159 Liter) pro Tag, vielleicht sogar auf nur 400.000 Barrels of oil per day (bpd). Für den gesamten Monat Mai könnte sich ein Ausfuhrvolumen von...

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