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13.06.2019 / Inland / Seite 5

Mitarbeiter laufen weg

Streiks und Fluchtbewegungen bei Galeria Karstadt Kaufhof. Kahlschlagpläne und volle Übernahme durch Benko zerstören Vertrauen

Bernd Müller

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi) hatte die Beschäftigten von Karstadt und Kaufhof in München für den gestrigen Mittwoch zu einen Streik aufgerufen. Einen Tag zuvor hatte Verdi mitgeteilt, die Beschäftigten forderten von Karstadt Tariferhöhungen ab 2021 sowie von Kaufhof die Rückkehr zum Flächentarifvertrag. Mit den Ausständen in München setzte die Gewerkschaft die Arbeitskämpfe fort, die in anderen Städten wie Würzburg, Kassel oder Hamburg begonnen worden waren.

In den Jahren zuvor hatten die Angestellten der wirtschaftlich angeschlagenen Kaufhausketten Lohnsenkungen akzeptiert, damit sich die Firmen sanieren konnten. Silke Zimmer, Leiterin des Verdi-Landesfachbereichs Nordrhein-Westfalen und Verhandlungsführerin im Handel, begründete die Streiks in Münster vergangene Woche mit steigenden Gewinnen der Unternehmen. Den Westfälischen Nachrichten (WN) zufolge sagte sie, angesichts der Umsatzsteigerungen und Gewinne im Einzelhandel sowie im Gr...

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