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12.06.2019 / Feuilleton / Seite 14

Rotlicht: Ökologie

Wolfgang Pomrehn

Der Begriff der Ökologie kommt eigentlich aus der Biologie. Dort bezeichnet er die Lehre von den Wechselbeziehungen der Lebewesen mit ihrer Umwelt. Er geht auf den altgriechischen Begriff »Oikos« zurück, der eine antike Haus- und Wirtschaftsgemeinschaft bezeichnet. Ein Ökosystem ist für den Biologen ein begrenzter Lebensraum, wie ein Wald, ein Feld, ein Korallenriff, in dem die unterschiedlichsten Organismen – Pflanzen, Pilze, Bakterien, Tiere, Menschen – miteinander in Beziehungen treten, die natürlichen Ressourcen nutzen und von diesen limitiert werden. Viele dieser Beziehungen sind durchaus auch heute nicht restlos erforscht, weshalb es eine Ökosystemforschung gibt. Deren Ergebnisse sind nicht nur wichtig für die nachhaltige, das heißt auf Erhalt und Reproduktion zielende Nutzung natürlicher Ressourcen durch den Menschen. Sie liefern auch manch interessante Erkenntnis für das grundsätzliche Verständnis des Seins. Nichts ist ohne seine Vorgeschichte zu ...

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