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12.06.2019 / Ausland / Seite 6

Feuer als Waffe

Im Norden Syriens und des Irak brennen Getreidefelder. IS-Dschihadisten sollen dafür verantwortlich sein

Nick Brauns

Die Behörden der Demokratischen Selbstverwaltung von Nord- und Ostsyrien haben am Sonntag den Notstand über Teile der auch als Rojava bekannten Region ausgerufen. Grund dafür sind seit Wochen brennende Weizenfelder. Inzwischen nähern sich die Feuer den Öl- und Gasfördergebieten um die Städte Rumalan und Tirbespi (arabisch: Kahtanija). Die Selbstverwaltungsbehörden, denen es an Feuerwehrfahrzeugen und technischer Ausrüstung mangelt, haben daher die US-geführte Allianz gegen den »Islamischen Staat« (IS) um Unterstützung gebeten.

Der Norden gilt aufgrund seiner reichen Getreideanbaugebiete als die Kornkammer Syriens. Die Mehrheit der Bevölkerung außerhalb der großen Städte lebt von der Landwirtschaft. Für dieses Jahr wurde mit einer Rekordernte gerechnet, da es seit Jahren wieder ausreichend Niederschlag gegeben hat und nach der Befreiung der letzten von der Dschihadistenmiliz IS kontrollierten Gebiete etwas Ruhe eingekehrt ist. Doch der IS ist weiterhin mit...

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