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07.06.2019 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Fusion abgeblasen

Fiat-Chrysler zieht Übernahmeangebot für Renault zurück. Französische Regierung erbat sich mehr Zeit für Verhandlungen mit Partner Nissan

Simon Zeise

Die Autokonzerne Fiat Chrysler Automobiles (FCA) und Renault fahren weiter getrennte Wege. Überraschend zog FCA sein Angebot in der Nacht zum Donnerstag »mit sofortiger Wirkung« zurück. Es sei klargeworden, dass derzeit die politischen Voraussetzungen dafür, dass ein solcher Zusammenschluss erfolgreich ist, in Frankreich nicht gegeben seien, teilte der italienisch-amerikanische Autobauer am frühen Donnerstag morgen in einer Stellungnahme in London mit.

Die französische Regierung sei für das Platzen der Fusion verantwortlich. Paris habe »neue Forderungen« gestellt und damit den Zusammenschluss torpediert, hieß es. Die Haltung des Wirtschaftsministeriums sei »unverständlich«. Der französische Haushaltsminister Gérald Darmanin sagte dem Sender France Info, die Gespräche »könnten in nächster Zeit wieder aufgenommen werden«. Er fügte hinzu: »Heute müssen wir die Arbeitsplätze in der französischen Automobilbranche schützen.«

Auch Renault gab sich enttäuscht. Di...

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