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07.06.2019 / Ansichten / Seite 8

Leak des Tages: Angriff auf junge Welt

Martin Seelow

Wer für die junge Welt schreibt, ist viel beschäftigt. Das meiste, was unsere Mitarbeiter tun, ist notwendig. Manchmal aber müssen sie sich mit Sachen befassen, die von Wichtigerem ablenken. Ein irritierter Autor meldete sich am Donnerstag: Ihm sei ein »offener Brief« zugestellt worden, verbunden mit der Aufforderung, diesen zu unterzeichnen. »Wir wollen Transparenz, junge Welt!« lautet das Motto.

Über den Inhalt staunten wir nicht schlecht. Dort wird behauptet, dass sich in der jW »Befürworter von Regime Change« in Venezuela »wachsender Beliebtheit erfreuen«. Komisch – gerade haben wir am 28. Mai eine Veranstaltung zur Solidarität mit der Regierung Venezuelas organisiert. 750 Besucher kamen. Weiter wird geraunt, ob frühere Mitarbeiter uns »wirklich freiwillig« verlassen hätten. Gefragt wird, ob andere nicht »vollkommen kaltgestellt« worden seien. Beispiele werden genannt: Rüdiger Göbel, der Mitarbeiter einer Bundestagsabgeordneten wurde, »Freidenker«-Che...

Artikel-Länge: 3010 Zeichen

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