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27.05.2019 / Inland / Seite 4

Knüppelschutz für braunen Wahlkampf

Polizeikräfte sollen in Duisburg Gegner rechter Kleinstpartei misshandelt haben

Markus Bernhardt

Mehrere Wahlkampfaktionen hat die neofaschistische Partei »Die Rechte« in den letzten Tagen in verschiedenen Städten des Ruhrgebiets durchgeführt. Die Serie endete mit einem Aufmarsch der Partei unter dem Motto »70 Jahre BRD? Wir feiern nicht! Nationale Souveränität schaffen, Europa verteidigen!« am Samstag in Dortmund. Während die Neonazis auf einer von ihnen betriebenen Internetseite von 300 Teilnehmern sprachen, nannte die Polizei die Zahl 184. Wie gewohnt setzten die extremen Rechten auf größtmögliche Provokation. Wiederholt solidarisierten sie sich mit der inhaftierten Holocaustleugnerin Ursula Haverbeck, die für »Die Rechte« als Spitzenkandidatin zur EU-Wahl angetreten war. Zugleich marschierten sie demonstrativ über eine große EU-Fahne und trugen die schwarz-rot-goldene Fahne der BRD bewusst in umgekehrter Farbabfolge. Ohne den Schutz durch mehrere Einheiten der Polizei wäre der Aufmarsch wohl am Widerstand der anwesenden Nazigegner gescheitert. Gl...

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