Der Schwarze Kanal
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22.05.2019 / Feuilleton / Seite 11

Mehr ist immer drin

Bessere Welten und die Kämpfe für sie: Ein Diskussion mit Dietmar Dath in Frankfurt am Main über emanzipatorische Science-Fiction

Milan Nowak

Kann Science-Fiction Kapitalismus und Patriarchat in Frage stellen – oder ist sie einfach Unterhaltung? Warum gibt es scheinbar wenige Autorinnen – sind sie nur unbekannt? Zu diesen Fragen lud am Montag abend der Literatursalon »A Room of Our Own« ins Café Koz an der Goethe-Universität Frankfurt am Main ein. Eingeladen war der Autor Dietmar Dath (zuletzt »Der Schnitt durch die Sonne«, 2017). Da es um feministische Science-Fiction ging, wäre seiner Meinung nach Anja Kümmel (»V oder die Vierte Wand«, 2016) als Referentin geeigneter gewesen, so Dath. Er stellte sein Werk zurück und einige Autorinnen vor, insbesondere Joanna Russ.

Schon in ihrem Debüt »Picnic on Paradise« (1968) bemüht sich Russ um eine neue Sprache zur Kritik der gesellschaftlichen Verhältnissen, erläuterte Dath. Die Phönizierin Alyx wird in die Zukunft entführt, um eine Touristengruppe aus einer Kriegszone zu retten. Hierbei machen ihr die vom Luxus verwöhnten Begleiter zu schaffen. Alyx wi...

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