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22.05.2019 / Inland / Seite 5

Ganz privat mit Jens Spahn

Zeitmangel: Elektronische Patientenakte zunächst nur ohne Datenschutz

Ralf Wurzbacher

Nach den Plänen der Bundesregierung soll von 2021 an für jeden Versicherten eine sogenannte elektronische Patientenakte zur Verfügung stehen. Allerdings wird diese nach einem Bericht der Süddeutschen Zeitung (SZ) vom Dienstag einen gravierende Malus haben. Anders als ursprünglich geplant, werden Nutzer zunächst keinen Einfluss darauf haben, welche persönlichen Informationen sie Ärzten, Apothekern oder Therapeuten zugänglich machen wollen. Der Grund dafür ist offenbar der immense Zeitdruck, mit dem Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) das schon vor 15 Jahren angestoßene Projekt vorantreibt. Weil er dieses unbedingt noch vor Ablauf der Legislaturperiode durchziehen möchte, müssen datenschutzrechtliche Sorgfaltspflichten hintenanstehen.

Wozu kann das führen? Beispielsweise erhielte künftig ein Physiotherapeut nicht nur Einblick in die Befunde des Orthopäden einer Patientin...

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