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09.05.2019 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Showdown rückt näher

Ukraine baut Gasvorräte auf, um auf Ende des Transits aus Russland vorbereitet zu sein. Kontrahent Gasprom reagiert ähnlich

Reinhard Lauterbach

Russland und die Ukraine bereiten sich offenbar auf ein hartes Ende des jahrzehntelangen Gastransits nach Mitteleuropa vor. Der geschäftsführende Direktor des ukrainischen Pipelinebetreibers Naftohaz, Jurij Vitrenko, sagte gegenüber dem britischen Wirtschaftsdienst bne intellinews, sein Land erwarte, dass der russische Gasprom-Konzern den Transit auch dann einstellen werde, wenn die zweite Röhre der Ostseepipeline Nord Stream 2 nicht bis zum Jahresende fertig sein sollte. Dies ist wegen dänischer Obstruktion des Genehmigungsverfahrens für die Leitung – auf Druck der USA – inzwischen wahrscheinlich.

Nach Darstellung der Agentur trifft auch Gasprom Vorkehrungen für diese Situation. Ziel der russischen Seite sei es, im kommenden Winter mindestens die vertraglich vereinbarten 60 Milliarden Kubikmeter Gas an seine zentraleuropäischen Kunden liefern zu können. Die Kapazität der bestehenden Ostseepipeline Nord Stream 1 reicht dazu nicht ganz aus: Sie beträgt nur...

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