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07.05.2019 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Strafzölle gefährden Amazonas

Brasilien rodet Regenwald, um Sojaexporte zu steigern. Hauptimporteur ist China

Manchmal haben Handelskriege unerwartete Folgen – nicht nur für teilnehmende Länder. Auch Außenstehende können von den Auswirkungen betroffen sein. Wer hätte zum Beispiel gedacht, dass die Antwort Chinas auf die Strafzölle der USA den Regenwald in Brasilien gefährden könnte? Denn eines der davon betroffenen Güter ist Soja, und dessen Produktion weitet sich flächendeckend auf den Regenwaldes aus. »Wir befürchten großflächige Abholzungen in Brasilien als Folge des Handelskrieges«, sagt Klimaforscher Richard Fuchs vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) der Deutschen Presse-Agentur.

Nachdem US-Präsident Trump Abgaben auf zahlreiche chinesische Importe verhängte, hatte China im Gegenzug den Import von US-Soja eingestellt, das vor allem als Grundstoff für Viehfutter dient. Beijing musste sich nach anderen Lieferanten umschauen und deckte sich statt dessen vor allem in Südamerika ein. 2018 gingen die Sojaexporte aus den USA nach China bereits um die Hälft...

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