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06.05.2019 / Sport / Seite 16

Differenz im Cockpit

Erste Autorennserie nur für Frauen startete am Sonnabend – ein historischer Rückschritt?

Oliver Rast

Frauen im Rennsport der Formelserie waren vor allem als »Grid-Girls« bekannt, als Hostessen, die den Fahrern vor dem Start den Schirm hielten, die Rundenzahlen anzeigten oder bei der Siegerehrung mit Schampus bespritzt wurden. Diese lasziven Schauspieleinlagen des PS-Spektakels sind seit der vergangenen Formel-1-Saison Geschichte – dank der Me-Too-Debatte.

Geschlechtertrennung gibt es im Motorrennsport nicht, das unterscheidet ihn von fast allen anderen Sportarten. Zumindest formal nicht, faktisch schon. Denn in der fast 70jährigen Formel-1-Geschichte nahmen nur zwei Frauen an Grand-Prix-Rennen teil: Maria Tereda de Filippis kam 1958 auf drei Renntage, Lella Lombardi von 1974 bis 1976 auf zwölf und einen halben WM-Punkt.

Nun gibt es eine Frauenrennserie – ein Novum. Verantwortlich dafür ist Catherine Bond Muir. Beim Kaffeekränzchen während einer Babypause vor drei Jahren kam ihr die Idee für eine Formel 1 für Frauen. Prominent flankiert wird sie vom Ex-F1...

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