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Krieg gegen Assange
Kolumne von Mumia Abu-Jamal
Mumia Abu-JamalDer unerschrockene investigative US-Journalist und Autor Glenn Greenwald präsentierte in seinem 2014 im New Yorker Verlag Metropolitan Books erschienenen Bestseller »No Place to Hide: Edward Snowden, the NSA, and the U. S. Surveillance State« (Die globale Überwachung: Der Fall Snowden, die amerikanischen Geheimdienste und die Folgen) eine vernichtende Kritik an den US-Medien. Sie seien schon immer darauf getrimmt gewesen, an den Altären der Macht zu beten und als willfährige Agenten einer medialen Erstschlagsdoktrin all jene Journalistinnen und Journalisten an den Pranger zu stellen, die es wagen, Anordnungen der Obrigkeit oder gefährliche politische Eskapaden der Herrschenden zu hinterfragen und zu enthüllen.
Greenwald beschreibt sehr eindringlich, wie Reporter, die sich ihrem Selbstverständnis nach dem Staat und dem Establishment gegenüber verpflichtet fühlen, ihre Attacken gegen seine Person damit begannen, dass sie ihn zum einen als professionellen Jo...
Artikel-Länge: 3720 Zeichen
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