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07.05.2019 / Inland / Seite 4

Kameras statt Hilfe

Hamburger SPD treibt Überwachung des öffentlichen Raumes voran

Kristian Stemmler

Hamburgs SPD profiliert sich vor Wahlen traditionell als die Partei, die in der Hansestadt für Recht und Ordnung sorgt. Die vom Sozialdemokraten Andy Grote geführte Innenbehörde will nun, kurz vor der EU-Parlamentswahl und den Hamburger Bezirkswahlen am 26. Mai, im Bahnhofsviertel St. Georg öffentlichkeitswirksam neue Überwachungskameras installieren lassen – und zwar auf dem als Kriminalitätsschwerpunkt bezeichneten Hansaplatz. Doch das stößt auf Widerstand, nicht zuletzt bei Einwohnern des Quartiers.

An den vier Ecken des Hansaplatzes, an der benachbarten Bremer Reihe und der Straße Zimmerpforte sollen insgesamt 22 Kameras angebracht werden. Das Glasfaserkabel ist schon verlegt, die ersten Masten stehen. Im Frühsommer sollen die Kameras in Betrieb gehen. Sie decken den gesamten Platz ab und liefern ihre Bilder ins Polizeikommissariat 11 am Steindamm. Alles, was nicht zum öffentlichen Raum gehört, soll, so heißt es, dabei automatisch verpixelt werden. Er...

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