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29.04.2019 / Ausland / Seite 7

Kampf um Gerechtigkeit

Erstes Interview im Gefängnis: Brasiliens früherer Präsident Lula rechnet mit Verfolgern und Bolsonaro-Regierung ab

Hannah Lorenz

Er werde lieber 100 Jahre im Gefängnis bleiben, als seine Würde gegen die Freiheit einzutauschen. Das erklärte Brasiliens früherer Präsident Luis Inácio Lula da Silva am vergangenen Freitag in dem ersten Interview, das er seit seiner Inhaftierung am 7. April 2018 geben durfte. Mehr als ein Jahr lang war den Medien ein direkter Zugang zu ihm von der Justiz verwehrt worden. Nun durfte der Politiker der Arbeiterpartei PT erstmals wieder Journalisten empfangen. Das zweistündige Gespräch mit Mônica Bergamo von der Tageszeitung Fol ha de S. Paulo und Florestan Fernandes Jr. von der brasilianischen Ausgabe der spanischen El País fand im Sitz der Bundespolizei in Curitiba statt und wurde per Video aufgezeichnet. Der Genehmigung durch das Oberste Gericht war ein monatelanges juristisches Tauziehen vorausgegangen. Die beiden Medien hatten das Interview ursprünglich noch vor den Präsidentschaftswahlen im vergangenen Oktober führen wollen, von denen der nach allen Um...

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