28.02.2003 / Ansichten / Seite 2

US-Waffentransporte in Italien blockiert: Mit direkten Aktionen gegen den Krieg?

jW fragte Nicola Fratoianni, Vorsitzender der italienischen giovani comunisti, der Jugendorganisation der Partei der Kommunistischen Neugründung (Rifondazione Comunista), und Sprecher der Disobbedienti-Bewegung

Damiano Valgolio

F: Unter Federführung der Disobbedienti, der Ungehorsamen, kam es in Italien in den vergangenen Tagen immer wieder zu Blockaden von Zügen, die US-amerikanisches Kriegsgerät transportierten. Welches Konzept steckt hinter den Aktionen?

Wir versuchen, die Kriegsvorbereitungen zu verzögern und die »Züge des Todes« zu stoppen. Die Idee zu solchen Blockadeaktionen ist nach den Massendemonstrationen vom 15. Februar entstanden. Damals ist deutlich geworden, daß die übergroße Mehrheit der Bevölkerung den Krieg ablehnt, doch die Kriegsvorbereitungen gingen unbeeindruckt weiter. Auch in Italien. Angesichts dieser Situation haben die sozialen Bewegungen beschlossen, konkrete Aktionsformen zu entwickeln, die sich direkt, wenn auch friedlich, der Kriegsmaschinerie entgegenstellen.

F: Ist es denn möglich, all die unterschiedlichen Gruppen, die am 15. Februar in Rom für den Frieden demonstriert haben, in direkte Aktionen...



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