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25.04.2019 / Ausland / Seite 6

Balkan im Blick

Bundeskanzlerin Merkel und Frankreichs Präsident Macron wollen den Einfluss der USA und Chinas in Südosteuropa eindämmen

Roland Zschächner

Berlin und Paris wittern eine gute Chance: Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron haben für den kommenden Montag die Staats- und Regierungschefs der sogenannten Westbalkanländer zum Abendessen in die deutsche Hauptstadt eingeladen. Vor allem in Serbien und in dessen 2008 einseitig und völkerrechtswidrig abgespaltener Provinz Kosovo schlägt das Treffen hohe Wellen.

Ziel der Zusammenkunft dürfte sein, die Region enger an die EU zu binden. Brüssel will zum einen den Einfluss der USA zurückdrängen. Zum anderen soll Serbien dazu genötigt werden, seine traditionell enge Zusammenarbeit mit Russland aufzugeben. Das kritisierte die stellvertretende Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Sevim Dagdelen, am Mittwoch gegenüber junge Welt scharf: »Statt sich für Völkerrecht und Stabilität auf dem Balkan einzusetzen, geht es Merkel und Macron allein darum, Serbien auf antirussischen Kurs zu bringen.« Die ­Außenpolitikerin moniert z...

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