Gegründet 1947 Sa. / So., 14. / 15. Dezember 2019, Nr. 291
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24.04.2019 / Feuilleton / Seite 10

Hasler, Böwe, Pauls

Jegor Jublimov

In den Aufbaujahren war es leichter, jung seinen Weg zu finden. Joachim Hasler, der kommenden Sonntag vor 90 Jahren geboren wurde und 1995 starb, lernte in einem Kopierwerk und wurde Kameraassistent. Er war 22, als mit »Das verurteilte Dorf« 1952 der erste in einer Reihe von DEFA-Filmen ins Kino kam, in denen er als Kameramann beteiligt war. Mit 27 übernahm Hasler seine erste Filmregie. »Gejagt bis zum Morgen«, nach einer Erzählung von Ludwig Turek, erzählt spannend über das Leben junger Proletarier zur Kaiserzeit. Anders als andere Kameramänner, die ins Regiefach wechselten, blieb er bis Mitte der siebziger Jahre für die Bildgestaltung seiner Filme verantwortlich. Er drehte Publikumserfolge wie »Heißer Sommer« (1967) und »Nicht schummeln, Liebling« (1973) mit dem Duo Doerk/Schöbel, aber Haslers Hauptwerk ist wohl die Leonard-Frank-Adaption »Chronik eines Mor...

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