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18.04.2019 / Inland / Seite 4

»Leider keine Momentaufnahme«

Recherchestelle: Zahl der antisemitischen Vorfälle in Berlin steigt weiter

Nico Popp

Im vergangenen Jahr, sagt Benjamin Steinitz, sei eine »Zunahme von verrohten Ausdrucksformen des Antisemitismus in Berlin« feststellbar gewesen. Steinitz ist Projektleiter der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin (Rias Berlin), die sich als »zivilgesellschaftliche Meldestelle« versteht und seit 2015 in der Bundeshauptstadt unter dem Dach des Vereins für Demokratische Kultur (VDK) antisemitische Vorfälle erfasst und auswertet. Eine vergleichbare Einrichtung gibt es bislang nur in Bayern; die Gründung eines weiteren Ablegers in Brandenburg steht bevor. Ein Bundesverband der Recherchestelle wurde im Herbst 2018 gegründet; Fernziel ist, so Steinitz, eine bundesweit einheitliche Erfassung zu gewährleisten. Am Mittwoch hat die Berliner Recherchestelle ihren Bericht für das Jahr 2018 im Anne-Frank-Zentrum in der Rosenthaler Straße vorgestellt.

1.083 antisemitische Vorfälle hat sie im Jahr 2018 in Berlin gezählt – ein Anstieg um 14 Prozent gege...

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