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16.04.2019 / Feuilleton / Seite 11

Aufbruch in Oberschöneweide

Helmut Höge

In Berlins größtem, einst von Walther Rathenau gegründeten Industriegebiet Oberschöneweide gibt es seit einigen Jahren einen »Industriesalon«, der zugleich ein Industriemuseum ist. Dorthin gelangten die Reste von DDR-Großbetrieben, vor allem die des Werkes für Fernsehelektronik (WF), das einige seiner Produkte bereits zu DDR-Zeiten selbst musealisiert hatte. Neben dem WF gab es in Oberschöneweide noch das Transformatorenwerk (TRO), das Kabelwerk Oberspree (KWO) und das Batteriewerk (BAE). Letzteres wurde nach 1989 teilweise per Management Buy Out privatisiert und produziert noch heute. Die anderen Großbetriebe wurden erst von Westkonzernen »übernommen« und dann »abgewickelt«.

Beim letzten »Salongespräch« (am 11. April), veranstaltet vom Unternehmerkreis Schöneweide und dem Regionalmanagement Berlin Südost, ging es um drei Ausgründungen. Zwei Ingenieure und eine Chemikerin aus dem WF schilderten ihren Weg »vom Umbruch zum Aufbruch«. Ihre Firmen befassen si...

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