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16.04.2019 / Inland / Seite 4

Regulieren und entkriminalisieren

Mehr als 1.200 Drogentote im Jahr 2018: Verbände fordern Ende der Verbotspolitik

Markus Bernhardt

Nach der Veröffentlichung der Zahl der Todesfälle infolge von Drogenkonsum fordern mehrere Hilfsorganisationen Konsequenzen von der Bundesregierung. Ende der vergangenen Woche hatte Marlene Mortler (CSU), die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, bekanntgegeben, dass 2018 insgesamt 1.276 Menschen (2017: 1.272) an den Folgen von Drogenkonsum verstorben seien. Wie schon in den Vorjahren gingen die meisten Todesfälle auf Überdosierungen von Opioiden wie Heroin oder Morphin zurück. Einen Rückgang gab es bei Personen, die an den Folgen ihres Missbrauchs von sogenannten Neuen psychoaktiven Stoffen (NpS) sowie durch fentanylbasierte Arzneimittel verstarben. Angestiegen sei die Zahl der Toten infolge der Einnahme von psychoaktiven Medikamenten, wie beispielsweise Benzodiazepinen.

»Jeder einzelne Todesfall verpflichtet uns, Menschen noch besser vor den Gefahren von Drogen zu schützen und sie vor den oftmals tödlichen Folgen ihres Drogenkonsums zu retten«, hatte d...

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