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15.04.2019 / Ausland / Seite 7

Proteste gehen weiter

Sudan: Neuer Chef des militärischen Übergangsrats sucht »Dialog«. Opposition fordert zivile Regierung

Gerrit Hoekman

Der erst am Donnerstag als Chef des militärischen Übergangsrats im Sudan vereidigte Verteidigungsminister Ahmed ibn Auf ist am Freitag abend bereits wieder zurückgetreten. Sein Nachfolger ist General Abdel Fattah Al-Burhan. Der Kommandant der Bodentruppen scheint unbescholten, doch die Opposition bleibt misstrauisch.

In einer am Samstag vom Staatsrundfunk übertragenen Rede kündigte der neue Chef des Übergangsrats als erste Maßnahme die Aufhebung der am Donnerstag für einen Monat verhängten nächtlichen Ausgangssperre an. In den letzten drei Tagen hatte sich ohnehin kaum jemand an die Anweisung gehalten. Ein Beharren auf dem Verbot hätte die direkte Konfrontation mit der Opposition bedeutet.

Al-Burhan lud statt dessen zu »einem Dialog mit allen Teilen der Gesellschaft und ihren Parteien und zivilen Organisationen« ein. »Ich bitte euch, nach Hause zurückzukehren und das Leben zu normalisieren«, zitiert ihn die Nachrichtenseite Sudan Tribune. Alle in den letz...

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