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11.04.2019 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Keine gute Prognose

Handelsstreit und Probleme der EU: Internationaler Währungsfonds geht im besten Falle von sich abschwächender Weltkonjunktur aus

Jörg Kronauer

Keine frohen Nachrichten für dieses Jahr hat der Internationale Währungsfonds (IWF) parat. Wie es in dem aktuellen, am Dienstag publizierten World Economic Outlook des Fonds heißt, wird die Weltwirtschaft dieses Jahr deutlich langsamer wachsen als zuvor. Nahm sie im Jahr 2017 um etwa 3,8 Prozent, vergangenes Jahr dann immerhin noch um 3,6 Prozent zu, so werden es dieses Jahr wohl nur 3,3 Prozent werden – 0,4 Prozentpunkte weniger, als die in Washington ansässige Organisation noch im Herbst gehofft hatte. Hinter den trockenen Zahlendifferenzen nach dem Komma verbirgt sich ein gewaltiger Verlust an realem Wohlstandszuwachs: Bei einer weltweiten Wirtschaftsleistung von 87,5 Billionen US-Dollar im Jahr 2018 entsprechen 0,1 Prozentpunkte 87,5 Milliarden US-Dollar – fast soviel wie die Wirtschaftsleistung der Slowakei.

Die benannten Ursachen überraschen nicht. Neben Faktoren wie der strikteren Regulierung der Kreditvergabe in China und den (notwendigen) jüngste...

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