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09.04.2019 / Inland / Seite 5

Korso gegen Uber

Verkehrsminister will Marktzugang für Fahrdienste erleichtern. Taxifahrer setzen sich zur Wehr

Efthymis Angeloudis

Das Versprechen klang verlockend: eine Fahrt einfach per Knopfdruck bestellen. Damit warben Uber und Lyft um neue Kunden. Doch das Versprechen droht nun, mit Hilfe des Verkehrsministers Andreas Scheuer (CSU), 250.000 Taxifahrer aus dem Geschäft zu treiben. »Die gilt es zu schützen«, sagte Thomas Grätz, Geschäftsführer des Bundesverbands Taxi und Mietwagen, am Montag in Berlin. Der Verband ruft zu Protesten gegen die Pläne des Verkehrsministers auf, Uber und Lyft den Marktzugang in Deutschland zu erleichtern. 5.000 Taxis sollen im Schrittempo am Mittwoch Mittag in Berlin von drei Startpunkten aus zum Brandenburger Tor fahren, wo es eine Kundgebung geben soll. Fahrerinnen und Fahrer in rund 30 deutschen Städten wollen sich an den Protestaktionen beteiligen.

»Unser Ziel ist es nicht, den Verkehr lahmzulegen, aber bei 5.000 Taxis aus Berlin, Leipzig und Dresden muss man am Mittwoch mit Verkehrsbeeinträchtigungen rechnen«, kündigte Grätz an. Für die Taxifahrer...

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