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09.04.2019 / Inland / Seite 4

Für soziale Energiewende

Schulstreikbewegung will »Klimaschutz, der keinen zurücklässt« und untere Einkommen nicht zusätzlich belastet

Wolfgang Pomrehn

Die Zeit drängt. Das ist für Sebastian Grieme und seine Mitstreiter keine Frage. Gemeinsam stellten sie am gestrigen Montag in Berlin die Forderungen der Jugendbewegung »Fridays for Future« (FFF) an die deutschen Politiker vor. Ganz oben steht für sie, dass sich Deutschland an die Pariser Klimaschutzübereinkunft halten muss und seinen Beitrag zur Begrenzung der globalen Erwärmung auf 1,5 Grad Celsius gegenüber dem vorindustriellen Niveau leistet. Doch davon ist die hiesige Politik noch weit entfernt. »Große Veränderung sind notwendig, damit wir nicht in Zukunft noch viel mehr verlieren«, so Svenja Kannt, eine weitere Sprecherin der Schülerbewegung. Noch bis zum Ende des laufenden Jahres müssten daher alle Subventionen fossiler Energieträger eingestellt werden. Immerhin werde deren Nutzung jährlich auf unterschiedlichste Art und Weise mit 45 Milliarden Euro subventioniert, zitierte Grieme eine Untersuchung des Umweltbundesamtes.

Symbolträchtiger Ort

Eingel...

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