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03.04.2019 / Ausland / Seite 6

Streit um Che Guevara

Ein Denkmal für den Revolutionär sorgt im niederländischen Utrecht für Aufregung

Gerrit Hoekman

Im niederländischen Utrecht ist in der Nacht zum Dienstag ein Denkmal für den argentinischen Revolutionär Ernesto Che Guevara mit roter Farbe beschmiert worden. Das berichtete die Onlinezeitung De Utrechtse Internet Courant (DUIC). Zeugen wollen gesehen haben, wie zwei Personen nach der Tat mit einem Eimer davonliefen.

Die auf einem Sockel stehende, mannshohe Bronzestatue des deutschen Künstlers Christian Jankowski wurde erst vor wenigen Tagen an der Croeselaan aufgestellt. Kerniger Blick, die berühmte Mütze und im Mundwinkel eine Zigarre – unverkennbar Che. Das Denkmal ist Teil eines aus acht Skulpturen bestehenden neuen Kunstparks im sogenannten Börsenviertel der Universitätsstadt. Nur einen Steinwurf entfernt liegt die Zentrale der Rabobank – wenn die Manager aus dem Bürofenster schauen, können sie Guevara, den ehemaligen Direkter der kubanischen Nationalbank, sehen. Doch dieser Platz für den Freiheitskämpfer passt nicht allen in Utrecht. Und das reakt...

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