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03.04.2019 / Schwerpunkt / Seite 3

NATO macht sich im Schwarzen Meer breit

Westliche Medien stellen Vertrag von Montreux in Frage

Jörg Kronauer

Die NATO verstärkt ihre Präsenz im Schwarzen Meer. Entsprechende Maßnahmen werden die Außenminister der Allianz bei ihrem aktuellen Jubiläumstreffen in Washington beschließen, kündigte Generalsekretär Jens Stoltenberg zu Wochenbeginn an. Demnach wird das Kriegsbündnis seine Übungstätigkeit im Schwarzen Meer intensivieren und die Besuche von Häfen ausweiten; diese Woche etwa sind NATO-Kriegsschiffe im ukrainischen Odessa und im georgischen Poti vor Anker gegangen. Darüber hinaus sollen Küstenwache und Marine Georgiens und der Ukraine umfassender ausgebildet werden. Nicht zuletzt sind ein verstärkter Informationsaustausch mit den beiden Ländern und eine verbesserte militärische »Lageerfassung« geplant.

Die Ausweitung der NATO-Aktivitäten im Schwarzen Meer ist schon seit geraumer Zeit im Gang. Nach der Eskalation des Machtkampfs um die Ukraine im Jahr 2014 hatte das westliche Kriegsbündnis sich zunächst auf seine Nordostflanke konzentriert, Truppen in den ba...

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