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02.04.2019 / Inland / Seite 5

Pflege als Armutsrisiko

Ein Fünftel der Vollzeitkräfte im ambulanten Bereich erhält nur Mindestlohn

Bernd Müller

Im Pflegesektor fehlt Personal. Das liegt unter anderem an der schlechten Bezahlung. Eine am Montag veröffentliche Studie des Instituts Arbeit und Technik (IAT) an der Hochschule Gelsenkirchen verdeutlicht das Ausmaß.

Die Autorinnen Michaela Evans und Christine Ludwig haben die Beschäftigungsstatistiken der Bundesagentur für Arbeit für die Jahre 2012 und 2017 verglichen. Grundlage ihrer Untersuchung ist der Bruttomedianverdienst. 2017 betrug dieser 3.209 Euro. Die eine Hälfte sämtlicher Einkommen in Deutschland liegt darüber, die andere darunter. Die Verdienste von Vollzeitkräften in der Altenpflege waren meist niedriger: Fachkräfte in Krankenhäusern erhielten durchschnittlich 3.252 Euro, in Pflegeheimen gab es nur 2.821 Euro und in der ambulanten Pflege bis zu 2.471 Euro. Ein Fünftel der Vollzeitkräfte in...

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