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30.03.2019 / Feuilleton / Seite 11

»Is doch keene Frage nich«

Dem Schauspieler Ernst-Georg Schwill zum 80.

Frank Schumann

Wenn Schwille in die jW-Ladengalerie oder in seinen Verlag will, muss er nur die Straße überqueren. Früher stieg er über die Gleise auf dem Grünstreifen, nun nimmt er die Ampel. Vorsichtshalber. Denn Ernst-Georg Schwill ist 80. Seit heute. Der Verkehr brandet stärker als in der Vergangenheit, hingegen ist es um Schwille selbst ein wenig ruhiger geworden. Was nicht dem Alter zuzuschreiben ist. Nachdem er nach 14 »Tatort«-Jahren 2013 als Assistent Lutz Weber vom RBB ausgemustert worden war, blieben die Fernsehangebote, nun ja, überschaubar.

Permanent präsent ist er jedoch in den Dritten Programmen, denn die füllen ihre Sendezeit gern mit Produktionen aus Adlershof. Schwilles DDR-Filmografie ist mindestens so lang wie er selbst: 163 Zentimeter. Er war Dauergast beim »Polizeiruf 110« und in anderen TV-Serien und -Filmen, denn Schwille gehörte – nach einem Ausflug an Brechts Berliner Ensemble und dem Deutschen Theater – von 1970 bis zu dessen Abwic...

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