Der Schwarze Kanal
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30.03.2019 / Inland / Seite 2

»Am Ende geht es um politischen Willen«

Zeit für Enteignungen: Berliner Bündnis sagt Immobilienkonzernen den Kampf an. Volksbegehren startet kommende Woche. Ein Gespräch mit Michael Prütz

Jan Greve

Am kommenden Sonnabend werden bei der »Mietenwahnsinn«-Großdemonstration in Berlin die ersten Unterschriften für das Volksbegehren »Deutsche Wohnen und Co enteignen« gesammelt. Sie fordern eine Vergesellschaftung von Immobilienunternehmen, die mehr als 3.000 Wohnungen besitzen. Dafür notwendig sind in der ersten Phase 20.000 gültige Unterschriften. Wie lange, glauben Sie, werden Sie dafür brauchen?

Ich gehe davon aus, dass wir die ersten 20.000 Unterschriften innerhalb von zwei, drei Tagen haben werden. Mein Ziel ist es, dass wir in vier, fünf Wochen hunderttausend Unterschriften sammeln.

Da sind Sie sehr optimistisch. Sie hätten für die erste Stufe des Volksbegehrens sechs Monate Zeit.

Die Resonanz ist in der ganzen Stadt sehr, sehr groß. Die Leute drängeln schon länger, weil sie endlich unterschreiben wollen.

Wer ist in Ihrem Bündnis aktiv?

Zum einen haben wir die klassischen Mietaktivisten: Menschen, die sich um ihre Wohnung sorgen, und sich darüber er...

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