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29.03.2019 / Inland / Seite 5

Nah am Etikettenschwindel

Caritas stellt die eigenen Arbeitsbedingungen in glänzendes Licht. Unternehmerverband gegen allgemeinverbindlichen Tarifvertrag

Susanne Knütter

Bei der Caritas ist alles in Ordnung. Den Eindruck konnte man am Mittwoch beim Pressegespräch des Verbandes in Berlin bekommen. »Das Bild über die Arbeitsbedingungen in der Pflege ist in der Öffentlichkeit viel zu negativ«, sagte Caritas-Sprecher Norbert Altmann. Gemeinsam mit Lutz Bellmann vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung stellte er das »Caritas­panel 2018« vor, eine Firmenbefragung, die 3.253 Einrichtungen mit etwa 130.000 Beschäftigten repräsentieren soll. Unterstützung kam von Elke Gundel von der arbeitsrechtlichen Kommission des Verbandes.

Wer den Beruf als Pflegefachkraft bei »Caritas-Dienstgebern« ergreift, so das Resümee der Gastgeber, könne mit attraktiven Arbeitsbedingungen, einem sicheren Job und guten Berufsperspektiven rechnen. Ohne Zulagen und Jahressonderzahlungen habe das niedrigste Entgelt für Fachkräfte bei der Caritas im Jahr 2018 bei 2.500 Euro und das höchste bei 3.390 Euro gelegen, mit Zulagen seien es 2.770 Euro bz...

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